سهم الطباشير الذي محاه المطر في سويسرا السكسونية
A2 · Nature & Adventure
Als Mara den ersten Kreidepfeil sieht, beginnt es zu regnen.
Am Morgen hat ihr Opa ihr vier Fotos geschickt. Auf jedem Foto ist ein Pfeil. Die Pfeile zeigen den Weg zu einem Aussichtspunkt über der Elbe.
Heute hätte ihre Oma Geburtstag. Vor einem Jahr ist sie gestorben. Mara und Opa wollen dort gelbe Blumen für sie ablegen. „Folge meinen Pfeilen“, hat Opa gesagt.
Der Regen wird stärker. Mara folgt dem ersten Pfeil durch den Wald. Zwischen hohen Bäumen stehen große Sandsteinfelsen. Nach zehn Minuten kommt sie an eine Kreuzung. Der zweite Pfeil ist fast weg. Mara vergleicht ihn mit dem Foto. Neben dem rechten Weg liegt ein kleiner Baumstamm. Sie geht nach rechts.
Bald kommt sie zu einem Felsen wie ein Tisch. Der dritte Pfeil ist ganz verschwunden. Mara ärgert sich. Dann sieht sie auf dem Foto hinter dem Pfeil ein Stück Himmel. Also muss der Weg nach oben führen.
Sie steigt vorsichtig zwischen den Felsen hinauf. Eine nasse Wurzel macht ihren Fuß rutschig, aber sie hält sich an einem Baum fest.
Oben sieht Mara die Elbe. Unter einem Felsvorsprung entdeckt sie den vierten Pfeil. Er zeigt nach links. Kurz danach erreicht sie den Aussichtspunkt. Opa wartet mit einem grünen Schirm und den Blumen.
„Deine Pfeile sind weg!“, sagt Mara. „Ich hätte mich verlaufen können.“
„Das tut mir leid“, sagt Opa. „Nächstes Mal bekommst du eine Karte.“
Gemeinsam legen sie die Blumen ab. Der Regen hört auf, und ein heller Streifen erscheint am Himmel. Mara nimmt Opas Hand. Sie hat den Weg mit den Fotos und mit ihren Augen gefunden.