바젤 파스나흐트에서 행렬을 떠난 가면
A2 · Culture & Travel
Am Mittwochnachmittag besucht Nora aus Hamburg die Basler Fasnacht. Ihre Freundin Salome zeigt ihr den Cortège, den großen Fasnachtszug. Viele Cliquen ziehen durch die Straßen. Sie tragen Kostüme und große Masken. In Basel heißen diese Masken Larven. Vorne tragen die Mitglieder große Laternen. Dahinter hört man Trommeln und Piccoloflöten.
Plötzlich bleibt eine Musikerin stehen. Sie nimmt ihre Piccoloflöte und läuft in eine ruhige Seitenstraße. Nora und Salome folgen ihr. Die junge Frau heißt Lea. Sie nimmt die Larve ab. Ihre Augen sind nass.
„Meine Großmutter ist krank“, erklärt Lea. „Früher hat sie selbst Piccolo gespielt. Ich habe ihr versprochen, heute vor ihrem Haus ihr Lieblingslied zu spielen.“
Lea stellt sich vor die Haustür und beginnt zu spielen. Bald öffnet sich oben ein Fenster. Ein Mann hilft einer alten Frau ans Fenster. Lea spielt weiter. Die Großmutter lächelt und bewegt ihre Hand im Takt. Nora möchte ein Foto machen, aber sie lässt die Kamera unten. Dieser Moment gehört Lea und ihrer Großmutter.
Da kommen Leas Clique und der Leiter. Lea hat Angst, doch der Leiter sagt: „Eine Clique bleibt zusammen. Deshalb sind wir dir gefolgt.“ Nun spielen alle gemeinsam vor dem Haus.
Danach kehren sie zum Cortège zurück. Nora versteht: Die Route ist wichtig. Aber bei der Fasnacht sind die Menschen und ihre Geschichten noch wichtiger.