वह पर्चा जिसे सोफी शोल ने आंतरिक प्रांगण में फेंका
A2 · History
Am 18. Februar 1943 steht Sophie Scholl im Lichthof der Universität München. Sie ist 21 Jahre alt. Neben ihr steht ihr Bruder Hans. Beide gehören zur Weißen Rose, einer Gruppe gegen Hitler und die Nationalsozialisten.
Deutschland ist im Krieg. Die Regierung kontrolliert Zeitungen und Radio. Wer gegen Hitler spricht, ist in großer Gefahr. Sophie und Hans haben trotzdem Flugblätter geschrieben. Sie fordern die Menschen auf, nicht zu schweigen und Widerstand zu leisten.
An diesem Morgen bringen Sophie und Hans einen Koffer in die Universität. Darin liegen viele Flugblätter. Sie legen die Blätter vor die Türen der Hörsäle. Bald kommen die Studenten heraus und sehen die Texte.
Der Koffer ist fast leer. Aber Sophie entdeckt noch einen Stapel. Vielleicht liest jemand eines der Blätter und denkt über die Worte nach. Sophie geht zum Geländer. Dann wirft sie den Stapel hinunter. Die Blätter fallen auf den Boden.
Der Hausmeister Jakob Schmid hat sie gesehen. Er hält Sophie und Hans fest. Kurz danach kommt die Gestapo, die Geheime Staatspolizei. Die Geschwister werden verhaftet.
Am 22. Februar stehen Sophie, Hans und ihr Freund Christoph Probst vor Gericht. Sie werden zum Tod verurteilt und noch am selben Tag getötet. Sophie bereut nichts.
Später gelangt ein Flugblatt nach Großbritannien. Dort werden viele Kopien gedruckt und über Deutschland abgeworfen. So erreicht Sophies Botschaft noch viele Menschen. Sie will, dass die Menschen hinsehen und nicht schweigen.