Loading translation and audio tools…

Những chiếc khăn tay trên những chiếc máy bay ném bom nho khô Berlin

Im Sommer 1948 ist Berlin geteilt. Die Sowjetunion schließt die Straßen und Bahnlinien nach West-Berlin. Deshalb bringen amerikanische und britische Flugzeuge jeden Tag Essen, Kohle und Medikamente. Diese Hilfe heißt Berliner Luftbrücke.

Der amerikanische Pilot Gail Halvorsen sieht am Flughafen Tempelhof viele Kinder. Sie stehen am Zaun und warten. Halvorsen fragt einen Jungen: „Möchtest du Schokolade?“ Der Junge antwortet: „Nein, wir wollen Freiheit.“

Halvorsen vergisst diesen Satz nicht. Er hat nur zwei Stück Kaugummi. Die Kinder teilen sie sofort. Dann verspricht er: „Ich komme morgen wieder und werfe Schokolade aus meinem Flugzeug.“

Aber wie erkennen die Kinder sein Flugzeug? Halvorsen bewegt beide Hände hin und her: „Ich wackle mit den Flügeln.“

Am nächsten Tag hat er eine Idee. Er bindet kleine Pakete mit Schokolade, Kaugummi und Bonbons an weiße Taschentücher. Die Tücher sind kleine Fallschirme. So fallen die Pakete langsam zu Boden.

Kurz vor Tempelhof wackelt Halvorsen mit den Flügeln. Unten sehen die Kinder das Zeichen. Die weißen Fallschirme schweben über den Häusern. Die Kinder laufen los und sammeln die Süßigkeiten.

Halvorsens Aktion bleibt nicht geheim. Viele Menschen helfen. Sie schicken Süßigkeiten und Taschentücher. Bald werfen mehrere Piloten solche Pakete ab. Die Berliner nennen die Flugzeuge „Rosinenbomber“. Halvorsen heißt für sie „Onkel Wackelflügel“.

Die Süßigkeiten beenden die Blockade nicht. Aber sie zeigen den Kindern: Die Menschen in den Flugzeugen denken an sie.