الخاتم في مكتب المفقودات في لايبزيغ
A1 · Mystery & Crime
Das Fundbüro in Leipzig ist klein. Es gibt viele Dinge hier: Schirme, Taschen, Handys und Schuhe. Aber heute gibt es einen Ring. Der Ring ist aus Gold. Er ist alt. Innen steht ein Name: Marta. Tomás arbeitet im Fundbüro. Er findet den Ring am Montag. Er legt ihn in eine kleine Box. Er denkt: Wer ist Marta?
Am Dienstag kommt eine Frau. Sie ist ungefähr sechzig Jahre alt. Sie hat kurze graue Haare und eine rote Tasche. „Guten Tag“, sagt sie. „Ich suche einen Ring.“ Tomás fragt: „Wie sieht der Ring aus?“ „Er ist aus Gold“, sagt die Frau. „Und er ist alt.“ „Wie ist Ihr Name?“, fragt Tomás. „Ich heiße Klara Berndt.“ Tomás holt die Box. Er zeigt der Frau den Ring. Er sagt nichts. Er wartet. Die Frau sieht den Ring an. Ihre Augen sind groß. Sie sagt: „Ja. Das ist er.“
„Innen steht ein Name“, sagt Tomás langsam. „Der Name ist Marta. Aber Sie heißen Klara.“ Die Frau atmet tief. „Marta war meine Mutter“, sagt sie. „Dieser Ring ist von ihr. Ich habe ihn gestern in der Straßenbahn verloren.“ Ihre Hände zittern ein bisschen. „Haben Sie einen Ausweis?“, fragt Tomás. „Ja.“ Sie gibt ihm den Ausweis. Der Name ist korrekt: Klara Berndt. Tomás gibt ihr den Ring. Klara Berndt sagt leise: „Danke.“ Tomás nickt. Er denkt: Jedes Ding im Fundbüro hat eine Geschichte.