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Dreiundzwanzig Namen

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Sorozat

Az ujjlenyomat az agyagban

  1. 1A tál a hibák polcán
  2. 2Dreiundzwanzig Namen
  3. 3Amit a hang nem felejtés nem feledni nem
Illusztráció a(z) 1 bekezdéshez

Lena zeichnet die Daumenabdrücke auf Papier. Jeder ist ein bisschen anders – groß, klein, breit oder schmal. Sie sind nicht gleich.

Illusztráció a(z) 2 bekezdéshez

Dann nimmt Lena eine Schüssel. Sie ist heller als die anderen. Lena riecht daran. Sie riecht frisch – wie nasser Ton. Die Schüssel ist neu.

Illusztráció a(z) 3 bekezdéshez

Lena dreht sie um. Unten sieht sie etwas: einen kleinen Namen. Er ist in den Ton geritzt: „M. Brandt, 1991.“

Illusztráció a(z) 4 bekezdéshez

Lena sucht im alten Bestellbuch der Werkstatt. Die Seiten sind gelb und dünn. Sie findet Namen. Viele Namen. Sie zählt: zweiundzwanzig. Und dann M. Brandt – dreiundzwanzig.

Illusztráció a(z) 5 bekezdéshez

Alle Namen sind aus Erfurt. Ein Lehrer. Ein Grenzsoldat. Nachbarn. Alle vor 1990.

Illusztráció a(z) 6 bekezdéshez

Lena geht zu Herrn Vogel. Er arbeitet an der Töpferscheibe.

Illusztráció a(z) 7 bekezdéshez

„Klaus Werner“, sagt Lena leise.

Illusztráció a(z) 8 bekezdéshez

Herr Vogels Hände stoppen. Er sieht Lena lange an.

Illusztráció a(z) 9 bekezdéshez

„Er ist nie gekommen“, sagt er. „Er hat seine Schüssel nie abgeholt.“

Illusztráció a(z) 10 bekezdéshez

Lena versteht jetzt: Die Schüsseln sind keine Fehler. Herr Vogel hat sie behalten. Aber warum?