A nevem szerepel a jelentkezéseden

Lena rájön, hogy egy kollégája, akiben egykor bízott, az önéletrajzának egy hamisított változatát terjeszti – a saját fotójával. Ahogy képernyőfotók kerülnek elő és szorítanak a határidők, el kell döntenie, meddig hajlandó elmenni az igazság bizonyítása érdekében, mielőtt a férfi megkapná az előléptetést, ami valójában őt illetné meg.

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Lena, ich muss dir was zeigen. Kannst du kurz ans Telefon? Es geht um die Stelle im Headquarter — und um deinen Namen.

Miriam? Was ist passiert? Ich bin gerade im Bus.

Ok ich schreib schnell. Gestern Abend hat mir Yuki aus dem HR-Team eine Datei geschickt. Sie dachte, ich weiß davon.

Es war ein Lebenslauf. Mit deinem Namen. Deiner Erfahrung. Deinen Projekten.

Aber das Foto darauf... das ist Tobias.

Warte, was?

Mein Name, meine Projekte — und sein Gesicht??

Ja. Ich schicke dir den Screenshot. Schau selbst.

Hier, das ist die erste von zwei Seiten.

Das... das bin ich nicht. Das ist mein CV, aber das ist definitiv sein Foto.

Wann hat HR das bekommen?

Letzten Freitag. Die Deadline für die Headquarter-Stelle war Freitag um 17 Uhr.

Lena, die Stelle war doch für dich. Du hast so lange dafür gearbeitet 😢

Ich bin sprachlos.

Hat Tobias sich auch offiziell beworben? Mit seinen eigenen Unterlagen?

Nein. Nur diese eine Bewerbung ist eingegangen. Unter deinem Namen.

Er will die Stelle, aber HR denkt, es ist meine Bewerbung. Will er sich im Interview etwa als mich ausgeben?

Genau das habe ich auch gedacht. Ich glaube, er wollte das Interview selbst machen und einfach behaupten, er sei die Person im Lebenslauf.

Und wenn niemand es merkt... bekommt er die Stelle. Mit deiner Erfahrung als Grundlage.

Nein. Das lasse ich nicht zu. Ich schreibe Stefan Kroll sofort.

Warte — überleg kurz. Du brauchst Beweise. Wenn du jetzt einfach sagst 'Tobias hat meinen CV gefälscht', glaubt dir Stefan das ohne Beweise?

Du hast recht. Okay. Was habe ich?

Den Screenshot von Yuki. Und ich kann Yuki fragen, ob sie die Original-E-Mail weiterleiten kann — mit Datum und Absender.

Ja, das wäre super. Ich habe auch noch meinen Original-Lebenslauf auf meinem Laptop — mit dem richtigen Foto und dem Datum der letzten Änderung.

Perfekt. Und Lena... schreib Tobias noch nichts. Lass ihn denken, alles ist normal.

Okay. Das fällt mir gerade so schwer 😤

Hey Lena 👋 Bist du schon im Büro? Wir haben doch heute das Update-Meeting um 10.

Bin gleich da.

Alles ok bei dir? Du klingst... kurz angebunden 😄

Bin nur müde. Bis gleich.

👍

Lena kommt im Büro an. Tobias sitzt an seinem Schreibtisch und lächelt sie an — als wäre nichts passiert.

Yuki hat mir gerade die Original-Mail weitergeleitet. Absender: [email protected]. Gesendet Freitag 16:48.

Das reicht. Ich schreibe Stefan jetzt.

Herr Kroll, ich muss Sie dringend sprechen. Es geht um die Bewerbung für die Headquarter-Stelle — und um eine schwerwiegende Fälschung.

Frau Brandtner. Was meinen Sie mit Fälschung?

Jemand hat meinen Lebenslauf genommen, das Foto durch ein anderes ersetzt und die Datei dann in meinem Namen an HR geschickt. Ich habe Beweise.

Das sind ernste Vorwürfe, Frau Brandtner. Können Sie mir die Beweise schicken?

Ja. Ich schicke Ihnen drei Dinge: den gefälschten CV als Screenshot, die Original-E-Mail von Tobias Wernecke an HR und meinen echten Lebenslauf.

Gut. Ich warte auf Ihre Nachricht.

Lena, ich bin gerade auf dem Flur — Tobias fragt überall rum, ob jemand mit Stefan gesprochen hat. Ich glaube, er ist nervös. Schick Stefan alles so schnell wie möglich.

Lena, hast du irgendwas von Stefan gehört? Er hat das Meeting gerade abgesagt.

Keine Ahnung warum 🤷

Hm. Okay. Komisch.

Lena schickt alle drei Dateien an Stefan Kroll. Dann wartet sie. Zehn Minuten. Zwanzig Minuten.

Stefan Kroll: Frau Brandtner, ich habe alles gesehen. Die E-Mail-Adresse ist eindeutig. Ich habe gerade Herrn Wernecke in mein Büro gebeten. Lena Brandtner: Und? Was sagt er? Stefan Kroll: Er sagt, es war ein Fehler. Er wollte Ihnen helfen und hat die falsche Datei geschickt. Lena Brandtner: Das ist doch absurd. Er hat sein eigenes Foto in meinen CV eingefügt. Das ist kein Versehen. Stefan Kroll: Ich weiß, Frau Brandtner. Ich glaube Ihnen. Wir werden das intern klären. Die Bewerbung wird aus dem Prozess genommen. Lena Brandtner: Und meine Bewerbung? Die echte? Stefan Kroll: Schicken Sie mir Ihren originalen Lebenslauf bis heute Mittag. Ich spreche persönlich mit dem Headquarter-Team. Lena Brandtner: Danke, Herr Kroll. Stefan Kroll: Nein — danke Ihnen, dass Sie sich gemeldet haben.

Miriam. Stefan glaubt mir. Er klärt das jetzt mit Tobias.

WIRKLICH?? 😭😭

Ich sehe gerade, dass Tobias ins Büro von Stefan gegangen ist. Die Tür ist zu.

Gut. Soll er reden. Die Wahrheit ist auf meiner Seite.

Lena.

Ich weiß, dass du mit Stefan gesprochen hast.

Ja. Das habe ich.

Es tut mir leid. Es war... ich hatte Angst, dass ich nie weiterkommen würde. Du bist immer die Beste, Lena. Ich weiß, das erklärt nichts.

Nein. Das erklärt gar nichts.

Du hast meinen Namen benutzt. Meine jahrelange Arbeit. Das war mein Weg — nicht deiner.

Ich weiß.

Lena antwortet nicht mehr. Sie öffnet ihre Laptop-Dateien, aktualisiert ihren echten Lebenslauf ein letztes Mal — und schickt ihn an Stefan Kroll.

Tobias hat gerade sein Büro verlassen. Mit seiner Jacke und seiner Tasche. Er kommt heute nicht zurück, oder?

Wahrscheinlich nicht.

Wie fühlst du dich?

Ehrlich? Seltsam. Nicht froh. Nicht traurig. Einfach... fertig damit.

Frau Brandtner. Ihre Unterlagen sind beim Headquarter-Team angekommen. Das Gespräch ist für Donnerstag um 14 Uhr angesetzt. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

Danke, Herr Kroll.

Miriam. Donnerstag. 14 Uhr. 🙏

Das ist DEIN Interview. Das war immer deins. 🔥🔥🔥