955 Wörter · Niveaus der Geschichten: A0–B2 Darunter: der · ein · in · haben · von
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der
/deːɐ̯/
bestimmter Artikel zur Kennzeichnung einer spezifischen Nominalphrase
/deːɐ̯/
bestimmter Artikel zur Kennzeichnung einer spezifischen Nominalphrase
Weitere Bedeutungen: femininer bestimmter Artikel im Genitiv Singular · maskulines Relativpronomen im Singular als Subjekt · feminines Relativpronomen im Singular als Subjekt
Weitere Bedeutungen: eins, ein einzelner Gegenstand · Teil des Quantors „ein wenig/ein bisschen“ · trennbares Verbpartikel mit der Bedeutung „hinein/in“ (wie in einfügen oder hineinlegen)
Weitere Bedeutungen: von; Besitz oder Zugehörigkeit angebend · von; das Subjekt darstellend oder abbildend · durch; bezeichnet den verantwortlichen Handlungsträger
trennbares Verbpräfix, das ein Verb des Betrachtens bildet
Weitere Bedeutungen: trennbares Verbpräfix, das ein Verb des Telefonierens bildet · kennzeichnet Kontakt, Ort oder Befestigung an einer Oberfläche oder einem Körperteil · kennzeichnet das Objekt oder Thema des Denkens
Weitere Bedeutungen: Akkusativobjektpronomen der ersten Person Plural · reziprokes Akkusativobjektpronomen der ersten Person Plural · Dativpronomen der ersten Person Plural als Nutznießer
Weitere Bedeutungen: Beschäftigung bei einer Organisation · mit oder bei jemandem, in dessen Besitz oder an dessen Ort · Situation oder Seite von jemandem
Und der Fehler bei der Zustellung war ein echtes Argument.
Weitere Bedeutungen: aus; aus einer inneren Quelle oder Öffnung · trennbares Verbpartikel: aussehen/erscheinen · von; die stoffliche Zusammensetzung angebend
Weitere Bedeutungen: reziprokes direktes Objekt: einander · unpersönliches Reflexivum in „es handelt sich um“: es betrifft/geht um · reziprokes Präpositionalobjekt: untereinander
Er hieß Tobias, war aus Hannover angereist und schrieb für ein anspruchsvolles Kulturmagazin, das zwar eine geringe Auflage hatte, aber für seine gründliche Recherche bekannt war.
Elfriede hatte ihn schon nach wenigen Minuten gemocht — er stellte gezielte Fragen, statt nur pflichtbewusst zu nicken, während sie die üblichen Anekdoten zum Besten gab.
Und das amerikanische Komitee — dessen Vorsitzender Avery Brundage die Nationalsozialisten offen bewunderte — hatte dafür gesorgt, dass keine jüdischen Athleten auf dem Berliner Rasen standen, wenn eine Kamera lief.
Manchmal, dachte Nora, ist das Schlimmste an einem Geheimnis nicht die Tat selbst, sondern die Erkenntnis, wie perfekt die Fassade über Jahre hinweg aufrechterhalten wurde.
Ursprünglich waren für das amerikanische Staffelteam die Sprinter Marty Glickman und Sam Stoller vorgesehen gewesen — zwei junge Männer aus New York, die beide jüdisch waren.
Okay ich... ich weiß echt nicht was ich sagen soll. Das ist so ein massiver Interessenkonflikt. Das heißt auf Englisch 'dual relationship' oder so, und das ist in der Therapie absolut nicht erlaubt. Sie hätte dir das von Anfang an sagen müssen. Oder dich einfach gar nicht erst als Patientin annehmen dürfen. Ich meine — entschuldige — als Patient. Egal. Das ist nicht okay, Alex.
Es muss doch Historiker gegeben haben, denen das aufgefallen ist.“ „Doch, natürlich“, sagte Elfriede und ein Hauch von Bitterkeit schwang in ihrer Stimme mit.
Es war für sie zu einer Art Ritual geworden, als wäre ihre bloße Anwesenheit eine stille, aber beharrliche Form von Einspruch gegen die steinerne Unwahrheit.
Und doch erinnerte sich Borchert noch Jahrzehnte später an diesen Moment — nicht wegen seiner eigenen Uhr, sondern wegen des Geschehens hinter den Kulissen.
Am liebsten blieb sie am Marktbrunnen stehen — nicht wegen seiner vergoldeten Adlerfigur oder seines beeindruckenden mittelalterlichen Charakters, sondern wegen eines unscheinbaren, kleinen Bronzeschildes an seiner Nordseite.
Das Kalkül ging auf: Das Geld floss in Strömen, die Renovierung wurde bezahlt und das Schild wurde feierlich angebracht.“ Sie machte eine kurze Pause und beobachtete eine Taube, die auf dem Brunnenrand landete.
Das Interview mit dem Kulturreferenten war früher fertig geworden als geplant, und ihre Kollegin Britta hatte noch am Nachmittag geschrieben: „Nimm doch den Regionalzug.
Es war nicht die Bewegung von jemandem, der überzeugt war — eher die von jemandem, der eine Antwort als das akzeptiert, was sie ist: unvollständig, aber ehrlich.
Er hieß Tobias, war aus Hannover angereist und schrieb für ein anspruchsvolles Kulturmagazin, das zwar eine geringe Auflage hatte, aber für seine gründliche Recherche bekannt war.
Am liebsten blieb sie am Marktbrunnen stehen — nicht wegen seiner vergoldeten Adlerfigur oder seines beeindruckenden mittelalterlichen Charakters, sondern wegen eines unscheinbaren, kleinen Bronzeschildes an seiner Nordseite.
Voss war ein kleiner Mann mit großen, gepflegten Händen und dem gelassenen Selbstbewusstsein von jemandem, der es gewohnt war, dass man ihm Respekt zollte.
Sie war Bäckerin geworden, weil sie die Arbeit an einem Teig als eine der ehrlichsten Tätigkeiten kannte: Man gibt etwas hinein, und wenn man aufmerksam ist, bekommt man etwas zurück.
Und das amerikanische Komitee — dessen Vorsitzender Avery Brundage die Nationalsozialisten offen bewunderte — hatte dafür gesorgt, dass keine jüdischen Athleten auf dem Berliner Rasen standen, wenn eine Kamera lief.
Das Schild nannte den Brunnen nach einem gewissen Heinrich von Goslar, angeblich einem wohlhabenden Ratsherrn aus dem dreizehnten Jahrhundert, der den Bau des Brunnens großzügig finanziert haben soll.
Er hieß Tobias, war aus Hannover angereist und schrieb für ein anspruchsvolles Kulturmagazin, das zwar eine geringe Auflage hatte, aber für seine gründliche Recherche bekannt war.
Er sah, wie Familien sich in den Armen lagen, wie Fremde sich zunickten und wie die Grenze, die sein ganzes Leben definiert hatte, in Minuten bedeutungslos wurde.
Das Kalkül ging auf: Das Geld floss in Strömen, die Renovierung wurde bezahlt und das Schild wurde feierlich angebracht.“ Sie machte eine kurze Pause und beobachtete eine Taube, die auf dem Brunnenrand landete.
Die offizielle Begründung des amerikanischen Komitees lautete, die deutsche Mannschaft habe heimlich stärkere Läufer versteckt, und man müsse mit dem besten Team antreten.
Er erklärte, warum man im Erzgebirge traditionell mit Lindenholz arbeite — nicht weil es das beste sei, sondern weil es das war, was der Wald hergab, wenn der Bergbau die Männer nicht mehr brauchte.
Auf dem Weg durch den langen Krankenhausflur merkte Marta, dass die Erschöpfung, die sie seit Jahren trug, nicht verschwunden war — aber sie hatte sich verschoben.
Ursprünglich waren für das amerikanische Staffelteam die Sprinter Marty Glickman und Sam Stoller vorgesehen gewesen — zwei junge Männer aus New York, die beide jüdisch waren.
Ursprünglich waren für das amerikanische Staffelteam die Sprinter Marty Glickman und Sam Stoller vorgesehen gewesen — zwei junge Männer aus New York, die beide jüdisch waren.
Er empfing sie in seiner luxuriösen Wohnung in Bogenhausen, umgeben von deckenhohen Regalen, die so vollgepackt waren, dass man kaum die Farbe der Wände erkennen konnte.
Sie gehörte Herrn Bauer, der seit drei Jahren in Rente war und sich trotzdem jeden Freitag am Tresen einfand, um ein halbes Roggenbrot zu kaufen, das er sich theoretisch hätte umsonst mitnehmen können.
Elfriede hatte ihn schon nach wenigen Minuten gemocht — er stellte gezielte Fragen, statt nur pflichtbewusst zu nicken, während sie die üblichen Anekdoten zum Besten gab.
Manchmal, dachte Nora, ist das Schlimmste an einem Geheimnis nicht die Tat selbst, sondern die Erkenntnis, wie perfekt die Fassade über Jahre hinweg aufrechterhalten wurde.
Zu offensichtlich war der Kontext: Man war in Berlin, im nationalsozialistischen Deutschland, Gast eines Regimes, das Juden systematisch aus dem öffentlichen Leben verdrängte.
Sie gehörte Herrn Bauer, der seit drei Jahren in Rente war und sich trotzdem jeden Freitag am Tresen einfand, um ein halbes Roggenbrot zu kaufen, das er sich theoretisch hätte umsonst mitnehmen können.
Was danach geschah, war so berechenbar wie die Gesetze der Physik in der DDR: endlose Gespräche hinter verschlossenen Türen, ein offizieller schriftlicher Verweis und schließlich eine monatelange Sperre wegen angeblicher „Disziplinlosigkeit und mangelnder Teamfähigkeit“.
Die Zeitmessung bei Olympischen Spielen funktionierte damals durch mehrere Offizielle gleichzeitig — man nahm den Durchschnitt oder ließ die Ausreißer fallen.
Zu offensichtlich war der Kontext: Man war in Berlin, im nationalsozialistischen Deutschland, Gast eines Regimes, das Juden systematisch aus dem öffentlichen Leben verdrängte.
Wer ist Heinrich von Goslar?“ Die Mutter blieb kurz stehen, las das Schild flüchtig und antwortete mit ruhiger Überzeugung: „Das war ein sehr wichtiger Mann aus dem Mittelalter, mein Schatz.
Mara wäre weitergegangen, wenn nicht aus dem Spalt zwischen Tür und Rahmen der Geruch gequollen wäre: frisches Holz, Leim und etwas, das sie nicht benennen konnte — vielleicht Bienenwachs, vielleicht nur alte Wärme.
Ihr Blick war schwer zu deuten — nicht stur, wie Tobias befürchtet hatte, sondern irgendwie abwesend, als schaute sie durch das Glas hindurch in etwas, das nur sie sehen konnte.
Ihr Gesicht veränderte sich kaum – nur um die Augen herum entstand jene leichte Anspannung, die man bei Menschen sieht, die über Jahre gelernt haben, ihre Emotionen zu kontrollieren.
Er empfing sie in seiner luxuriösen Wohnung in Bogenhausen, umgeben von deckenhohen Regalen, die so vollgepackt waren, dass man kaum die Farbe der Wände erkennen konnte.
Um 23:30 Uhr traf sein Vorgesetzter Oberstleutnant Rudi Zieske eine Entscheidung, die in keinem Handbuch stand: Er würde die Menschen passieren lassen.
Sie kehrte noch einmal zum Marktplatz zurück — nicht weil sie noch etwas erledigen musste, sondern weil sie einfach noch einmal am Brunnen vorbeigehen wollte.
Dann fragte sie: „Was ist der Unterschied?“ Marta stellte das Glas zurück auf das Regal, genau auf den blassen Ring, den es über die Jahre in das Holz gegraben hatte.
Eine Aufgabe, die klein genug war, um sie nicht zu erschöpfen, und lebendig genug, um ihr das Gefühl zu geben, dass etwas wuchs, während anderes aufgehört hatte zu wachsen.
„Das klingt fast nach einem kleinen Skandal, versteckt hinter einer Fassade aus Bronze.“ „Oder nach ganz normaler Stadtpolitik“, erwiderte sie trocken.
Er hieß Tobias, war aus Hannover angereist und schrieb für ein anspruchsvolles Kulturmagazin, das zwar eine geringe Auflage hatte, aber für seine gründliche Recherche bekannt war.
Die offizielle Begründung des amerikanischen Komitees lautete, die deutsche Mannschaft habe heimlich stärkere Läufer versteckt, und man müsse mit dem besten Team antreten.
Und doch erinnerte sich Borchert noch Jahrzehnte später an diesen Moment — nicht wegen seiner eigenen Uhr, sondern wegen des Geschehens hinter den Kulissen.
Es muss doch Historiker gegeben haben, denen das aufgefallen ist.“ „Doch, natürlich“, sagte Elfriede und ein Hauch von Bitterkeit schwang in ihrer Stimme mit.
Ob das eine bewusste Entscheidung war, um einen Konflikt zu vermeiden, oder eine feige Anpassung an den Gastgeber — diese Frage blieb lange unbeantwortet.
Ein hochrangiger sowjetischer Trainer würde bei dem Wettkampf anwesend sein, um potenzielle Medaillenkandidatinnen für die Olympischen Spiele in Moskau zu sichten.
Mara wäre weitergegangen, wenn nicht aus dem Spalt zwischen Tür und Rahmen der Geruch gequollen wäre: frisches Holz, Leim und etwas, das sie nicht benennen konnte — vielleicht Bienenwachs, vielleicht nur alte Wärme.
Es war für sie zu einer Art Ritual geworden, als wäre ihre bloße Anwesenheit eine stille, aber beharrliche Form von Einspruch gegen die steinerne Unwahrheit.
Voss war ein kleiner Mann mit großen, gepflegten Händen und dem gelassenen Selbstbewusstsein von jemandem, der es gewohnt war, dass man ihm Respekt zollte.
„Und dann hat man hinter verschlossenen Türen beschlossen, dass eine Korrektur nach fast sechzig Jahren mehr Verwirrung stiften würde als die Lüge selbst.
Ein besonders findiger Stadtrat — dessen Familienname rein zufällig ebenfalls 'von Goslar' war — schlug vor, dem Brunnen einen historisch klingenden, edlen Namen zu geben.
„Das klingt fast nach einem kleinen Skandal, versteckt hinter einer Fassade aus Bronze.“ „Oder nach ganz normaler Stadtpolitik“, erwiderte sie trocken.
Was danach geschah, war so berechenbar wie die Gesetze der Physik in der DDR: endlose Gespräche hinter verschlossenen Türen, ein offizieller schriftlicher Verweis und schließlich eine monatelange Sperre wegen angeblicher „Disziplinlosigkeit und mangelnder Teamfähigkeit“.
Und das amerikanische Komitee — dessen Vorsitzender Avery Brundage die Nationalsozialisten offen bewunderte — hatte dafür gesorgt, dass keine jüdischen Athleten auf dem Berliner Rasen standen, wenn eine Kamera lief.
Zu offensichtlich war der Kontext: Man war in Berlin, im nationalsozialistischen Deutschland, Gast eines Regimes, das Juden systematisch aus dem öffentlichen Leben verdrängte.
„Versucht haben wir es noch nicht.“ Der Fahrer des Umzugswagens, ein stiller Mann namens Krzysztof, trat heran und betrachtete das Fenster mit der nüchternen Miene eines Arztes, der ein Röntgenbild studiert.
Du weißt schon, die Stelle, bei der er uns normalerweise zur Verzweiflung bringt.“ Lena zuckte mit den Schultern, obwohl sie genau dasselbe gedacht hatte.
Voss war ein kleiner Mann mit großen, gepflegten Händen und dem gelassenen Selbstbewusstsein von jemandem, der es gewohnt war, dass man ihm Respekt zollte.
Es muss doch Historiker gegeben haben, denen das aufgefallen ist.“ „Doch, natürlich“, sagte Elfriede und ein Hauch von Bitterkeit schwang in ihrer Stimme mit.
Das Schild nannte den Brunnen nach einem gewissen Heinrich von Goslar, angeblich einem wohlhabenden Ratsherrn aus dem dreizehnten Jahrhundert, der den Bau des Brunnens großzügig finanziert haben soll.
Sie kannte jede Schieferplatte, jeden geschnitzten Giebel und jede lateinische Inschrift an den prächtigen Fachwerkhäusern, die die Stadt so berühmt machten.
Am liebsten blieb sie am Marktbrunnen stehen — nicht wegen seiner vergoldeten Adlerfigur oder seines beeindruckenden mittelalterlichen Charakters, sondern wegen eines unscheinbaren, kleinen Bronzeschildes an seiner Nordseite.
Er war achtundsechzig Jahre alt, trug seinen gewohnten schwarzen Rollkragenpullover und hielt den Taktstock so, als wäre er ein Teil seiner Hand — kein Werkzeug, sondern ein Organ.
Und das amerikanische Komitee — dessen Vorsitzender Avery Brundage die Nationalsozialisten offen bewunderte — hatte dafür gesorgt, dass keine jüdischen Athleten auf dem Berliner Rasen standen, wenn eine Kamera lief.
Nora Fichtl hatte schon viele Nachlässe gesichtet – Wohnungen voller verblasster Korrespondenz, Keller mit Kartons, die nach altem Papier und verpassten Entscheidungen rochen.
Weitere Bedeutungen: jemanden ernennen oder bestimmen
Mara wäre weitergegangen, wenn nicht aus dem Spalt zwischen Tür und Rahmen der Geruch gequollen wäre: frisches Holz, Leim und etwas, das sie nicht benennen konnte — vielleicht Bienenwachs, vielleicht nur alte Wärme.
Er stempelte die Ausweise mit einem Vermerk, der bedeutete, dass die Inhaber nicht zurückkehren durften – eine letzte symbolische Geste der Kontrolle in einem Moment, der jede Kontrolle längst überwältigt hatte.
An ihrer Stelle liefen Jesse Owens und Ralph Metcalfe — obwohl Owens zu diesem Zeitpunkt bereits drei Goldmedaillen gewonnen hatte und eigentlich geschont werden sollte.
„Es ist halt oft einfacher, eine schöne Legende zu pflegen, als eine Wahrheit einzugestehen, die zwar niemanden direkt schädigt, aber an der Glaubwürdigkeit der offiziellen Geschichtsschreibung kratzt.
Sie kannte jede Schieferplatte, jeden geschnitzten Giebel und jede lateinische Inschrift an den prächtigen Fachwerkhäusern, die die Stadt so berühmt machten.
Ein hochrangiger sowjetischer Trainer würde bei dem Wettkampf anwesend sein, um potenzielle Medaillenkandidatinnen für die Olympischen Spiele in Moskau zu sichten.
Ihr Blick war schwer zu deuten — nicht stur, wie Tobias befürchtet hatte, sondern irgendwie abwesend, als schaute sie durch das Glas hindurch in etwas, das nur sie sehen konnte.
Was danach geschah, war so berechenbar wie die Gesetze der Physik in der DDR: endlose Gespräche hinter verschlossenen Türen, ein offizieller schriftlicher Verweis und schließlich eine monatelange Sperre wegen angeblicher „Disziplinlosigkeit und mangelnder Teamfähigkeit“.
Aber er hatte in einem alten Buch – halb zerrissen, halb unleserlich – eine Zeile gefunden, die ihn nicht losließ: „Die Loreley nimmt keinen Namen für immer.
Man denkt, man schnitzt einen Engel, und mittendrin merkt man, dass es eigentlich ein Bergmann ist.“ Er zuckte die Schultern, als wäre das eine vollständig rationale Erklärung.
Frau Weidner hatte sich in die ausgeräumte Wohnung gesetzt — auf den einzigen verbliebenen Stuhl, direkt neben dem Fenster — und las eine Zeitschrift, als ob sie alle Zeit der Welt hätte.
Sie zog ihren Mantel aus, wusch sich die Hände, und noch bevor sie den Ofen anzündete, fütterte sie ihn: frisches Mehl, lauwarmes Wasser, ein kurzes Rühren.
„Es ist halt oft einfacher, eine schöne Legende zu pflegen, als eine Wahrheit einzugestehen, die zwar niemanden direkt schädigt, aber an der Glaubwürdigkeit der offiziellen Geschichtsschreibung kratzt.
Der Mann saß in der ersten Reihe, eine dunkle Aktentasche fest auf dem Schoß gepresst, als wäre er nicht bei einem Sportfest, sondern bei einer geheimen Sitzung des Zentralkomitees.
Elfriede hatte ihn schon nach wenigen Minuten gemocht — er stellte gezielte Fragen, statt nur pflichtbewusst zu nicken, während sie die üblichen Anekdoten zum Besten gab.
Was danach geschah, war so berechenbar wie die Gesetze der Physik in der DDR: endlose Gespräche hinter verschlossenen Türen, ein offizieller schriftlicher Verweis und schließlich eine monatelange Sperre wegen angeblicher „Disziplinlosigkeit und mangelnder Teamfähigkeit“.
Zu offensichtlich war der Kontext: Man war in Berlin, im nationalsozialistischen Deutschland, Gast eines Regimes, das Juden systematisch aus dem öffentlichen Leben verdrängte.
Vielleicht, weil sie nicht wissen wollte, was ihre Mutter über den Streit dachte — den langen, hässlichen Streit ums Erbe, der die Familie seit Jahren vergiftet hatte.
Jahrzehnte später, in einem Interview nach dem Mauerfall, wurde sie gefragt, ob sie diesen einen Wurf, der sie die olympische Karriere kostete, jemals bereut habe.
Sie kannte jede Schieferplatte, jeden geschnitzten Giebel und jede lateinische Inschrift an den prächtigen Fachwerkhäusern, die die Stadt so berühmt machten.
Es war für sie zu einer Art Ritual geworden, als wäre ihre bloße Anwesenheit eine stille, aber beharrliche Form von Einspruch gegen die steinerne Unwahrheit.
Er erklärte, warum man im Erzgebirge traditionell mit Lindenholz arbeite — nicht weil es das beste sei, sondern weil es das war, was der Wald hergab, wenn der Bergbau die Männer nicht mehr brauchte.
Das Kalkül ging auf: Das Geld floss in Strömen, die Renovierung wurde bezahlt und das Schild wurde feierlich angebracht.“ Sie machte eine kurze Pause und beobachtete eine Taube, die auf dem Brunnenrand landete.
Zu offensichtlich war der Kontext: Man war in Berlin, im nationalsozialistischen Deutschland, Gast eines Regimes, das Juden systematisch aus dem öffentlichen Leben verdrängte.
Er hatte keinen offiziellen Namen — zumindest nicht in den Unterlagen der Bäckerei —, aber alle, die lange genug dort gearbeitet hatten, nannten ihn still und ohne Absprache „den Alten“.
Das Kalkül ging auf: Das Geld floss in Strömen, die Renovierung wurde bezahlt und das Schild wurde feierlich angebracht.“ Sie machte eine kurze Pause und beobachtete eine Taube, die auf dem Brunnenrand landete.
Das Kalkül ging auf: Das Geld floss in Strömen, die Renovierung wurde bezahlt und das Schild wurde feierlich angebracht.“ Sie machte eine kurze Pause und beobachtete eine Taube, die auf dem Brunnenrand landete.
Man denkt, man schnitzt einen Engel, und mittendrin merkt man, dass es eigentlich ein Bergmann ist.“ Er zuckte die Schultern, als wäre das eine vollständig rationale Erklärung.
„Es ist halt oft einfacher, eine schöne Legende zu pflegen, als eine Wahrheit einzugestehen, die zwar niemanden direkt schädigt, aber an der Glaubwürdigkeit der offiziellen Geschichtsschreibung kratzt.
Aber er hatte in einem alten Buch – halb zerrissen, halb unleserlich – eine Zeile gefunden, die ihn nicht losließ: „Die Loreley nimmt keinen Namen für immer.
An ihrer Stelle liefen Jesse Owens und Ralph Metcalfe — obwohl Owens zu diesem Zeitpunkt bereits drei Goldmedaillen gewonnen hatte und eigentlich geschont werden sollte.
Was danach geschah, war so berechenbar wie die Gesetze der Physik in der DDR: endlose Gespräche hinter verschlossenen Türen, ein offizieller schriftlicher Verweis und schließlich eine monatelange Sperre wegen angeblicher „Disziplinlosigkeit und mangelnder Teamfähigkeit“.
Manchmal, dachte Nora, ist das Schlimmste an einem Geheimnis nicht die Tat selbst, sondern die Erkenntnis, wie perfekt die Fassade über Jahre hinweg aufrechterhalten wurde.
Er hieß Tobias, war aus Hannover angereist und schrieb für ein anspruchsvolles Kulturmagazin, das zwar eine geringe Auflage hatte, aber für seine gründliche Recherche bekannt war.
„Es ist halt oft einfacher, eine schöne Legende zu pflegen, als eine Wahrheit einzugestehen, die zwar niemanden direkt schädigt, aber an der Glaubwürdigkeit der offiziellen Geschichtsschreibung kratzt.
Er hieß Tobias, war aus Hannover angereist und schrieb für ein anspruchsvolles Kulturmagazin, das zwar eine geringe Auflage hatte, aber für seine gründliche Recherche bekannt war.
Es war nicht die Bewegung von jemandem, der überzeugt war — eher die von jemandem, der eine Antwort als das akzeptiert, was sie ist: unvollständig, aber ehrlich.
Nora Fichtl hatte schon viele Nachlässe gesichtet – Wohnungen voller verblasster Korrespondenz, Keller mit Kartons, die nach altem Papier und verpassten Entscheidungen rochen.
Ursprünglich waren für das amerikanische Staffelteam die Sprinter Marty Glickman und Sam Stoller vorgesehen gewesen — zwei junge Männer aus New York, die beide jüdisch waren.
Er erklärte, warum man im Erzgebirge traditionell mit Lindenholz arbeite — nicht weil es das beste sei, sondern weil es das war, was der Wald hergab, wenn der Bergbau die Männer nicht mehr brauchte.
Das Kalkül ging auf: Das Geld floss in Strömen, die Renovierung wurde bezahlt und das Schild wurde feierlich angebracht.“ Sie machte eine kurze Pause und beobachtete eine Taube, die auf dem Brunnenrand landete.
Wer ist Heinrich von Goslar?“ Die Mutter blieb kurz stehen, las das Schild flüchtig und antwortete mit ruhiger Überzeugung: „Das war ein sehr wichtiger Mann aus dem Mittelalter, mein Schatz.
Nicht die üblichen zwölf Minuten, die man mit einem schlechten Kaffee und halbherzigem Scrollen durch das Handy überbrücken konnte — nein, es hieß: anderthalb Stunden, Gleis 3, Grund unbekannt.
Er sah, wie Familien sich in den Armen lagen, wie Fremde sich zunickten und wie die Grenze, die sein ganzes Leben definiert hatte, in Minuten bedeutungslos wurde.
„Versucht haben wir es noch nicht.“ Der Fahrer des Umzugswagens, ein stiller Mann namens Krzysztof, trat heran und betrachtete das Fenster mit der nüchternen Miene eines Arztes, der ein Röntgenbild studiert.
Sie hatten das ganze Jahr trainiert, die transatlantische Überfahrt nach Deutschland hinter sich gebracht und sich ihren Platz im Team ehrlich verdient.
Mara wäre weitergegangen, wenn nicht aus dem Spalt zwischen Tür und Rahmen der Geruch gequollen wäre: frisches Holz, Leim und etwas, das sie nicht benennen konnte — vielleicht Bienenwachs, vielleicht nur alte Wärme.
Das fiel Lena Kovač auf, der Zweiten Konzertmeisterin, die seit sieben Jahren in der ersten Reihe saß und gelernt hatte, seine Körpersprache wie ein Buch zu lesen.
Am liebsten blieb sie am Marktbrunnen stehen — nicht wegen seiner vergoldeten Adlerfigur oder seines beeindruckenden mittelalterlichen Charakters, sondern wegen eines unscheinbaren, kleinen Bronzeschildes an seiner Nordseite.
„Es ist halt oft einfacher, eine schöne Legende zu pflegen, als eine Wahrheit einzugestehen, die zwar niemanden direkt schädigt, aber an der Glaubwürdigkeit der offiziellen Geschichtsschreibung kratzt.
Am liebsten blieb sie am Marktbrunnen stehen — nicht wegen seiner vergoldeten Adlerfigur oder seines beeindruckenden mittelalterlichen Charakters, sondern wegen eines unscheinbaren, kleinen Bronzeschildes an seiner Nordseite.
Voss war ein kleiner Mann mit großen, gepflegten Händen und dem gelassenen Selbstbewusstsein von jemandem, der es gewohnt war, dass man ihm Respekt zollte.
Er stempelte die Ausweise mit einem Vermerk, der bedeutete, dass die Inhaber nicht zurückkehren durften – eine letzte symbolische Geste der Kontrolle in einem Moment, der jede Kontrolle längst überwältigt hatte.
Nicht die üblichen zwölf Minuten, die man mit einem schlechten Kaffee und halbherzigem Scrollen durch das Handy überbrücken konnte — nein, es hieß: anderthalb Stunden, Gleis 3, Grund unbekannt.
Um 23:30 Uhr traf sein Vorgesetzter Oberstleutnant Rudi Zieske eine Entscheidung, die in keinem Handbuch stand: Er würde die Menschen passieren lassen.
Ihr Blick war schwer zu deuten — nicht stur, wie Tobias befürchtet hatte, sondern irgendwie abwesend, als schaute sie durch das Glas hindurch in etwas, das nur sie sehen konnte.
Sie kannte jede Schieferplatte, jeden geschnitzten Giebel und jede lateinische Inschrift an den prächtigen Fachwerkhäusern, die die Stadt so berühmt machten.
Es war für sie zu einer Art Ritual geworden, als wäre ihre bloße Anwesenheit eine stille, aber beharrliche Form von Einspruch gegen die steinerne Unwahrheit.
Es war für sie zu einer Art Ritual geworden, als wäre ihre bloße Anwesenheit eine stille, aber beharrliche Form von Einspruch gegen die steinerne Unwahrheit.
Er empfing sie in seiner luxuriösen Wohnung in Bogenhausen, umgeben von deckenhohen Regalen, die so vollgepackt waren, dass man kaum die Farbe der Wände erkennen konnte.
Sie kannte jede Schieferplatte, jeden geschnitzten Giebel und jede lateinische Inschrift an den prächtigen Fachwerkhäusern, die die Stadt so berühmt machten.
Ob das eine bewusste Entscheidung war, um einen Konflikt zu vermeiden, oder eine feige Anpassung an den Gastgeber — diese Frage blieb lange unbeantwortet.
Er stempelte die Ausweise mit einem Vermerk, der bedeutete, dass die Inhaber nicht zurückkehren durften – eine letzte symbolische Geste der Kontrolle in einem Moment, der jede Kontrolle längst überwältigt hatte.
Er stand mit dem Rücken zu ihnen, den Stab in der herunterhängenden rechten Hand, und schaute auf den leeren Konzertsaal vor ihm — die roten Samtsessel, die Kronleuchter, die dunkle Bühne.
Was danach geschah, war so berechenbar wie die Gesetze der Physik in der DDR: endlose Gespräche hinter verschlossenen Türen, ein offizieller schriftlicher Verweis und schließlich eine monatelange Sperre wegen angeblicher „Disziplinlosigkeit und mangelnder Teamfähigkeit“.
Es war für sie zu einer Art Ritual geworden, als wäre ihre bloße Anwesenheit eine stille, aber beharrliche Form von Einspruch gegen die steinerne Unwahrheit.
Sie gehörte Herrn Bauer, der seit drei Jahren in Rente war und sich trotzdem jeden Freitag am Tresen einfand, um ein halbes Roggenbrot zu kaufen, das er sich theoretisch hätte umsonst mitnehmen können.
Ein besonders findiger Stadtrat — dessen Familienname rein zufällig ebenfalls 'von Goslar' war — schlug vor, dem Brunnen einen historisch klingenden, edlen Namen zu geben.
Nicht die üblichen zwölf Minuten, die man mit einem schlechten Kaffee und halbherzigem Scrollen durch das Handy überbrücken konnte — nein, es hieß: anderthalb Stunden, Gleis 3, Grund unbekannt.
„Versucht haben wir es noch nicht.“ Der Fahrer des Umzugswagens, ein stiller Mann namens Krzysztof, trat heran und betrachtete das Fenster mit der nüchternen Miene eines Arztes, der ein Röntgenbild studiert.
Ein hochrangiger sowjetischer Trainer würde bei dem Wettkampf anwesend sein, um potenzielle Medaillenkandidatinnen für die Olympischen Spiele in Moskau zu sichten.
Sie zog ihren Mantel aus, wusch sich die Hände, und noch bevor sie den Ofen anzündete, fütterte sie ihn: frisches Mehl, lauwarmes Wasser, ein kurzes Rühren.
Es muss doch Historiker gegeben haben, denen das aufgefallen ist.“ „Doch, natürlich“, sagte Elfriede und ein Hauch von Bitterkeit schwang in ihrer Stimme mit.
Der Mann saß in der ersten Reihe, eine dunkle Aktentasche fest auf dem Schoß gepresst, als wäre er nicht bei einem Sportfest, sondern bei einer geheimen Sitzung des Zentralkomitees.
Eigentlich war er damit beauftragt worden, das Archiv zu digitalisieren – alte Aufnahmen aus den achtziger und neunziger Jahren, die sonst unwiederbringlich verloren gingen.
Sie hatten das ganze Jahr trainiert, die transatlantische Überfahrt nach Deutschland hinter sich gebracht und sich ihren Platz im Team ehrlich verdient.
Normalerweise stoppte er das Orchester mindestens dreimal pro Seite — einmal für die Blechbläser, die nie leise genug waren, einmal für die Celli, die nie zusammen atmeten, und einmal für irgendjemanden, der einen Fehler gemacht hatte, den nur er hörte.
Es gab am Rhein ein altes Wort, das die Schiffer unter sich weitergaben wie einen Schluck Branntwein in der Kälte: Wer die Loreley dreimal ansieht, vergisst seinen Namen.
Er empfing sie in seiner luxuriösen Wohnung in Bogenhausen, umgeben von deckenhohen Regalen, die so vollgepackt waren, dass man kaum die Farbe der Wände erkennen konnte.
Elfriede hatte ihn schon nach wenigen Minuten gemocht — er stellte gezielte Fragen, statt nur pflichtbewusst zu nicken, während sie die üblichen Anekdoten zum Besten gab.
Eine Aufgabe, die klein genug war, um sie nicht zu erschöpfen, und lebendig genug, um ihr das Gefühl zu geben, dass etwas wuchs, während anderes aufgehört hatte zu wachsen.
Mara wäre weitergegangen, wenn nicht aus dem Spalt zwischen Tür und Rahmen der Geruch gequollen wäre: frisches Holz, Leim und etwas, das sie nicht benennen konnte — vielleicht Bienenwachs, vielleicht nur alte Wärme.
Es war der 9. August 1936, kurz nach halb vier Uhr nachmittags, als das amerikanische 4×100-Meter-Staffelteam ins Ziel lief und das Berliner Olympiastadion in einem Rauschen aus achtzigtausend Stimmen erbebte.
Sie war Bäckerin geworden, weil sie die Arbeit an einem Teig als eine der ehrlichsten Tätigkeiten kannte: Man gibt etwas hinein, und wenn man aufmerksam ist, bekommt man etwas zurück.
Er gab verschiedene Antworten zu verschiedenen Zeiten, aber die ehrlichste war vielleicht diese: Er hatte sich gefühlt wie jemand, der am Rand eines sehr hohen Gebäudes steht und merkt, dass er die ganze Zeit vergessen hat, Angst zu haben.
Ein besonders findiger Stadtrat — dessen Familienname rein zufällig ebenfalls 'von Goslar' war — schlug vor, dem Brunnen einen historisch klingenden, edlen Namen zu geben.
„Allein.“ „Mit einem Seil und einer Menge Zeit.“ Tobias stellte sich das vor — seine Tante, damals vielleicht fünfzig, schleifend, hebend, schwitzend, allein im Treppenhaus — und irgendetwas in seiner Tabellenwelt verschob sich ein wenig.
Was danach geschah, war so berechenbar wie die Gesetze der Physik in der DDR: endlose Gespräche hinter verschlossenen Türen, ein offizieller schriftlicher Verweis und schließlich eine monatelange Sperre wegen angeblicher „Disziplinlosigkeit und mangelnder Teamfähigkeit“.
Es ist, als würde jemand mitten im Satz aufhören zu sprechen.“ „Vielleicht solltest du einfach weniger Kaffee trinken und die Ohropax benutzen, die ich dir geschenkt habe“, sagte er sanft, aber bestimmt.
Er sah, wie Familien sich in den Armen lagen, wie Fremde sich zunickten und wie die Grenze, die sein ganzes Leben definiert hatte, in Minuten bedeutungslos wurde.
Weitere Bedeutungen: achtundsechzig Cent bei einer Preisangabe
Er war achtundsechzig Jahre alt, trug seinen gewohnten schwarzen Rollkragenpullover und hielt den Taktstock so, als wäre er ein Teil seiner Hand — kein Werkzeug, sondern ein Organ.
„Allein.“ „Mit einem Seil und einer Menge Zeit.“ Tobias stellte sich das vor — seine Tante, damals vielleicht fünfzig, schleifend, hebend, schwitzend, allein im Treppenhaus — und irgendetwas in seiner Tabellenwelt verschob sich ein wenig.
„Allein.“ „Mit einem Seil und einer Menge Zeit.“ Tobias stellte sich das vor — seine Tante, damals vielleicht fünfzig, schleifend, hebend, schwitzend, allein im Treppenhaus — und irgendetwas in seiner Tabellenwelt verschob sich ein wenig.