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Deutsch: Verb — Liste mit 784 Wörtern

784 Wörter · Niveaus der Geschichten: A0–B2
Darunter: sein · haben · werden · können · gehen

Diese Liste üben0 / 784

sein

/zaɪ̯n/

Kopula, die einen Zustand oder eine Eigenschaft ausdrückt

/zaɪ̯n/

Kopula, die einen Zustand oder eine Eigenschaft ausdrückt

Weitere Bedeutungen: Possessivbegleiter mit der Bedeutung „sein“ · Hilfsverb zur Bildung des Perfekts · Hilfsverb zur Bildung des Plusquamperfekts

/ˈveːɐ̯dən/

werden; in einen Zustand übergehen

Weitere Bedeutungen: konditionales Hilfsverb · Passivhilfsverb

/ˈkœnən/

die Fähigkeit haben, etwas zu tun oder wahrzunehmen

Weitere Bedeutungen: möglich oder machbar sein · eine höfliche Bitte äußern · etwas tun dürfen

/ˈɡeːən/

gehen; sich an einen Ort begeben

Weitere Bedeutungen: verlassen; weggehen · sich gut fühlen oder gut zurechtkommen · von etwas handeln oder etwas betreffen

Ok. Ich gehe zu Wagen 5.

Mein Koffer fährt ohne mich · A1

/ˈɡeːbən/

es gibt; existieren

Weitere Bedeutungen: geben oder bereitstellen · etwas hineinlegen oder hinzufügen · jemanden informieren; jemandem Bescheid geben

/ˈzɔlən/

ratsam oder angemessen sein

Weitere Bedeutungen: verlangt oder angewiesen werden, etwas zu tun · angeblich gesagt werden · lass ihn (jussive Erlaubnis)

ich hätte vorher fragen sollen, das sehe ich ein.

Das Bild hängt im Rathaus · B1

/ˈzaːɡən/

Weitere Bedeutungen: jemandem etwas sagen · Sprechen, als Diskursmarker

Ich verstehe. Danke, dass du das sagst.

Mama weiß alles · A1

/ˈfɪndən/

finden / lokalisieren

Weitere Bedeutungen: über etwas nachdenken oder etwas erwägen · etwas gut finden oder billigen · etwas amüsant finden oder dafür halten

ich finde das fahrrad wieder.

Ich hab dein Fahrrad verkauft · A1

/ˈzeːən/

sehen; visuell wahrnehmen

Weitere Bedeutungen: ansehen · etwas verstehen oder erkennen · herausfinden, was geschieht

/ˈʃteːən/

stehen; aufrecht sein

Weitere Bedeutungen: geschrieben werden; im Text stehen · sich befinden oder gelegen sein · aufhören, sich zu bewegen; zum Stillstand kommen

/ˈmaɪ̯nən/

sich auf etwas beziehen oder damit etwas meinen

Weitere Bedeutungen: aufrichtig beabsichtigen oder meinen · denken oder eine Meinung haben

/tuːn/

bedauert (3. Person Singular Präsens)

Weitere Bedeutungen: tun (Infinitiv) · vorgegeben (Partizip Perfekt)

Es tut mir leid, Leni.

Mama weiß alles · A1

/ˈfɔlɡən/

folgen; nachgehen

Weitere Bedeutungen: einem Social-Media-Konto folgen · als Nächstes kommen; zeitlich folgen

/ˈʃtɛlən/

aufrecht hinstellen

Weitere Bedeutungen: eine Frage stellen · ausstellen oder präsentieren · einstellen oder anpassen

Mara stellt die Tasche in ein Lastenrad.

Die Einkaufstasche im falschen Lastenrad · A1

/bəˈkɔmən/

etwas empfangen

Weitere Bedeutungen: etwas erhalten oder sichern · einen Herzinfarkt erleiden · Angst bekommen

Ich habe heute ein Dokument vom Rathaus bekommen.

Der Sportplatz wird ein Parkhaus · A2

/ˈʃaʊ̯ən/

jemanden oder etwas ansehen

Weitere Bedeutungen: ohne angegebenes Objekt hinsehen · etwas überprüfen oder inspizieren

/ɡəˈhøːʁən/

jemandem gehören oder zu jemandem gehören

Weitere Bedeutungen: mit etwas verbunden sein oder zu etwas gehören

/ˈaʁbaɪ̯tən/

arbeiten oder Arbeit verrichten

Weitere Bedeutungen: mit etwas arbeiten · sich durch Hitze oder Feuchtigkeit verziehen oder ausdehnen

Tomás arbeitet im Fundbüro.

Der Ring im Fundbüro Leipzig · A1

/ˈʃtɪmən/

richtig oder wahr sein

Weitere Bedeutungen: Interjektion: ach ja · Instrumente stimmen

/ˈtʁɛfən/

jemandem begegnen

Weitere Bedeutungen: eine Entscheidung treffen · treffen oder schlagen · einander treffen

Ich habe sie einmal kurz getroffen.

Er hat ihr denselben Ring geschenkt · A2

/ˈfyːʁən/

Menschen führen oder anleiten

Weitere Bedeutungen: in einem Spiel oder nach Punkten führen · einen Tisch führen oder unterhalten · zu etwas führen oder etwas bewirken

Der Pfeifer führte sie alle zum Fluss Weser.

Der Pfeifer, der in Hameln die falsche Gasse einschlug · A2

/ˈfaːʁən/

mit einem Fahrzeug fahren oder reisen

Weitere Bedeutungen: als Zug verkehren oder fahren · abreisen oder weggehen · als Schiff segeln

Ich fahre auch bis Hamburg.

Mein Koffer fährt ohne mich · A1

/ɛɐ̯ˈʁaɪ̯çən/

einen Ort erreichen

Weitere Bedeutungen: eine Person kontaktieren oder sich mit ihr in Verbindung setzen · ein Ergebnis erzielen oder erreichen

Kurz danach erreichten sie das Ufer.

Der Wattführer, der die Priele falsch las · A2

/bəˈɡɪnən/

anfangen oder beginnen (intransitiv)

Weitere Bedeutungen: etwas beginnen oder einleiten (transitiv)

Die Party beginnt um fünfzehn Uhr.

Der Kuchen, der zu spät kam · A1

/ˈfyːlən/

den eigenen Zustand spüren

Weitere Bedeutungen: sich fühlen wie; sich selbst als etwas erleben · das Gefühl, dass · eine emotionale Verbindung spüren

/ˈanˌfaŋən/

anfangen; beginnen

Weitere Bedeutungen: wissen, was man mit etwas tun oder wie man etwas nutzen kann · jemanden angreifen oder Streit mit jemandem anfangen

Der Aufbau fängt um 7 Uhr an.

Der Streik fängt morgen früh an · A2

/fɛɐ̯ˈɡɛsn̩/

sich nicht erinnern

Weitere Bedeutungen: abtun oder fallen lassen · jemanden zurücklassen · sich selbst aus den Augen verlieren

Ich habe es vergessen –' 'ich war schon am Ausgang!'

Das vergessene Paket am Bahnhof Zoo · A2

/ɡəˈfalən/der · Gefallen

ein Gefallen

Weitere Bedeutungen: bitte jemandem

die stadtdekoration hat bei der ausstellung interesse gezeigt und ich hab gedacht, ich tue dir damit einen gefallen.

Das Bild hängt im Rathaus · B1

/bəˈtsaːlən/

Partizip der Vergangenheit von „bezahlen“

Hm... also hier liegt ein kleiner Zettel, handgeschrieben... da steht... 'Anzahlung Musikkapelle, 800 Euro, bar bezahlt'... aber kein Datum, keine Unterschrift, kein Stempel von irgendjemandem. Das ist... das ist keine echte Quittung. Das ist einfach ein Stück Papier.

Unsere Vereinskasse ist leer · A2

/ˈʁuːfn̩/

jemanden anrufen oder telefonieren (Indikativ)

Weitere Bedeutungen: ausrufen oder schreien · jemanden an einen Ort rufen · jemanden (mit einem Namen) rufen oder nennen

Ich rufe die Polizei.

Ich bin noch hier · A0

/ˈhoːlən/

etwas holen oder holen gehen

Weitere Bedeutungen: jemanden hereinbringen oder einbeziehen

Sie holt das Foto wieder aus der Schublade.

Das Foto, das Oma weggelegt hat · A2

/ˈʃʏtsən/

Es muss alles schützen.“ Lukas hält einen Nagel.

Das offene Dach · A1

/ˈanˌʁuːfən/

jemanden anrufen oder telefonieren (Imperativ)

Weitere Bedeutungen: reiner Infinitiv nach einem Modalverb: anrufen

Gute Idee. Ruf bei SIXT an.

Der Streik fängt morgen früh an · A2

/kɔm/

kommen (Befehl an eine Person)

Aber zuerst — komm näher.“ Mara machte einen Schritt.

Die Laternen im Wald · A2

/fɛɐ̯ˈhaltn̩/

sich verhalten

Ich habe auch meine Mutter gefragt — sie wohnt noch in unserem alten Haus in München. Sie hat sich sehr komisch verhalten, als ich ihr das Foto gezeigt habe.

Du bist auf meinem Familienfoto · B1

/yːbɐˈleːɡən/

überlegen; finites Verb

Weitere Bedeutungen: durchdacht; Partizip Perfekt · es sich überlegen; Singularimperativ

Um elf Uhr dreißig saßen Tobias und Krzysztof auf der leeren Treppe und überlegten schweigend.

Das Fenster, das der Umzugswagen nicht passieren konnte · B2

/ˈanˌneːmən/

Hilfe annehmen

Weitere Bedeutungen: eine Aufgabe annehmen oder übernehmen · eine Farbe annehmen · annehmen oder vermuten

Man muss gut aufpassen und Hilfe annehmen.“

Der Wattführer, der die Priele falsch las · A2

/bəˈhaʊ̯ptən/

behaupten oder geltend machen

Ich glaube, er wollte das Interview selbst machen und einfach behaupten, er sei die Person im Lebenslauf.

Mein Name steht auf deiner Bewerbung · B1

/t͡sɛɐ̯ˈʃtøːʁən/

Partizip der Vergangenheit, das im Passiv verwendet wird

Aber dann liest Mira: Das Geschäft wurde 1944 zerstört.

Der Name im Stadtarchiv · A2

/fɛɐ̯ˈtʁaʊən/

jemandem vertrauen

Weitere Bedeutungen: Vertrauen (Substantiv)

ich weiß jetzt, wem ich vertrauen kann.

Wer hat das weitergeleitet? · A2

/ˈvɛkˌleːɡən/

wegräumen / beiseitelegen

Gut. Jetzt leg das Handy weg und schau das Feuerwerk an 🎆 Du verdienst einen guten Start ins neue Jahr.

Silvester allein in Leipzig · A2

/ˈbɪldn̩/

gebildet

Sie bildeten einen Weg, tief in den Wald hinein, direkt zum Wasser.

Die Laternen im Wald · A2

/ˈpʁyːfən/

prüfen oder verifizieren

Weitere Bedeutungen: einen Fall untersuchen · physisch untersuchen oder testen

Die Organisation prüft das.

Dein Name steht auf meinem Projekt · A2

/bəˈhaltn̩/

jemanden oder etwas behalten

Weitere Bedeutungen: etwas privat halten · gefasst bleiben

Herr Vogel hat sie behalten.

Dreiundzwanzig Namen · A1

/ˈfaɪ̯ɐn/

feiern oder eine Party veranstalten

Weitere Bedeutungen: jemanden feiern oder loben

Ich sitze hier allein und draußen feiern alle.

Silvester allein in Leipzig · A2

/ˈʃiːsən/

einen Ball im Fußball schießen

Weitere Bedeutungen: im Fußball punkten

Er schießt den Ball.

Der Ball auf der Linie · A1

/ˈtsaɪ̯çnən/

Weitere Bedeutungen: vernarbt oder gezeichnet von

Lena zeichnet die Daumenabdrücke auf Papier.

Dreiundzwanzig Namen · A1

/ˈʃmɛkən/

angenehm oder richtig schmecken

Weitere Bedeutungen: einen bestimmten Geschmack haben

Die Brezel schmeckt sehr gut!

Die Brezel, die zu früh kam · A0

/ˈlyːɡn̩/

Weitere Bedeutungen: ungenau oder irreführend sein · falsch sein

Aber wenn du lügst —“ sie machte eine kurze Pause — „dann wird der See es wissen.

Das Wasser erinnert sich · A2

/ɛntˈʃʊldɪɡən/

sich entschuldigen

Weitere Bedeutungen: entschuldigen oder verzeihen · „Entschuldigung“ sagen (informeller Ausruf)

sie entschuldigen sich. und sie zahlen.

Das Bild hängt im Rathaus · B1

/pʁoduˈtsiːʁən/

Musik machen

Weitere Bedeutungen: erzeugen

ich hab das lied gehört und hab einfach produziert ohne nachzudenken. ohne zu fragen.

Jemand singt mein Lied auf YouTube · B1

/bəˈʔantvɔʁtn̩/

eine Frage beantworten

Weitere Bedeutungen: ans Telefon gehen · auf einen Brief antworten

Das beantwortet meine Frage nicht.

Zwei Väter, eine Geburtsurkunde · B1

/ˈʃtʁaɪ̯çən/

streicht durch

Weitere Bedeutungen: gestreichelt · aus einem Team streichen

Sie streicht ihren Namen durch.

Der Zettel in der Dose · A2

/ˈaɪ̯nˌɡeːən/

empfangen werden

Weitere Bedeutungen: ein Risiko eingehen · in die Geschichte eingehen

Nein. Nur diese eine Bewerbung ist eingegangen. Unter deinem Namen.

Mein Name steht auf deiner Bewerbung · B1

/ˈtantsən/

Tanz

Weitere Bedeutungen: spielerisch bewegen oder flackern

Ich tanze heute! 🕺

Opa tanzt auf TikTok · A0

/ˈmɛsən/

messen oder quantifizieren

Komm, wir bauen heute ein Vogelhaus.“ Sie messen das Holz.

Der erste Nagel · A1

/ˈɡʊkən/

suchte

Jonas ich schwöre ich wollte es dir sagen, wirklich. Ich hab einfach nicht gewusst wie. Wir wohnen seit zwei Jahren zusammen und... ich hab Angst gehabt, dass du denkst, ich lass dich hängen. Aber das stimmt nicht. Ich hab schon nach Nachfolgern für die Wohnung geguckt. Ich schicke dir gleich was.

Mila zieht aus · B1

/ˈʁɛçnən/

berechnen

„Warum hast du es nicht gesagt?“ „Ich dachte, wir kämpfen besser, wenn wir nicht anfangen zu rechnen.“ Heck nickte langsam.

Das Remis, das den Aufstieg kostete · B1

/ˈanˌʃpʁɛçən/

jemanden ansprechen oder sich an jemanden wenden

Weitere Bedeutungen: bei jemandem eine Angelegenheit zur Sprache bringen · ein Thema erwähnen oder ansprechen

Ich wollte Sie nicht direkt im Büro ansprechen.

Meine Chefin folgt mir überall · A2

/ˈʃvaɪ̯ɡən/

still sein

Weitere Bedeutungen: das Feuer einstellen

Nicht der Torwart, der zwei Tore kassiert hatte, sondern der Mann, der geschwiegen hatte.

Das Remis, das den Aufstieg kostete · B1

/ˈanˌkɔmən/

Weitere Bedeutungen: jemanden erreichen oder von jemandem empfangen werden

Ja haha, ich bin auch gerade angekommen.

Die Adresse führt in den Wald · A2

/ˈʃpyːʁən/

körperlich gefühlt oder wahrgenommen

Weitere Bedeutungen: intuitiv wahrgenommen

Marco Frey stand im Tor und spürte, wie das Wasser durch sein Trikot lief.

Das Remis, das den Aufstieg kostete · B1

/ˈʔanɐˌkʁɛnən/

rechtlich anerkannt

Weitere Bedeutungen: anerkannt oder bestätigt

dann hat karl sie geheiratet und die vaterschaft anerkannt.

Zwei Väter, eine Geburtsurkunde · B1

/ˈfɪlmən/

Filme

Ungefähr zweihundert Menschen stehen auf dem Rasen. Spielerinnen in grün-weißen Trikots halten selbstgemachte Schilder hoch. Eltern stehen Schulter an Schulter. Ein Kamerateam vom Regionalfernsehen filmt. Renate steht ganz vorne, die Arme verschränkt, den Blick ruhig Richtung Rathaus.

Der Sportplatz wird ein Parkhaus · A2

/ʊmˈɡeːən/

sich befassen mit

ich sitze gerade in meinem Auto und starre die Wand an. ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.

Du bist auf meinem Familienfoto · B1

/ˈvandɐn/

den Blick ziellos umherschweifen lassen

Weitere Bedeutungen: wandern oder spazieren gehen

Petra wirkte verkrampft, die Schultern hochgezogen, ihr Blick wanderte immer wieder nervös zu ihrem Vater auf der Tribüne.

Der Hammerwurf, den die DDR-Athletin verweigerte · B2

/ˈapˌhoːlən/

einen Gegenstand einsammeln

Weitere Bedeutungen: eine Person abholen

„Er hat seine Schüssel nie abgeholt.“ Lena versteht jetzt: Die Schüsseln sind keine Fehler.

Dreiundzwanzig Namen · A1

/bəˈvɛʁbn̩/

angewandt (Partizip Perfekt)

Sie sagte nicht: Ich habe mich an einer Kunstschule beworben.

Das Wasser erinnert sich · A2

/kɔntʁoˈliːʁən/

kontrolliert oder verwaltet

Weitere Bedeutungen: inspiziert oder überprüft

Er wusste, dass dieses Ergebnis Konsequenzen haben würde, die er nicht mehr kontrollieren konnte.

Der Hammerwurf, den die DDR-Athletin verweigerte · B2

/bəˈfʏɐ̯çtən/

Angst haben; sich fürchten

Ihr Blick war schwer zu deuten — nicht stur, wie Tobias befürchtet hatte, sondern irgendwie abwesend, als schaute sie durch das Glas hindurch in etwas, das nur sie sehen konnte.

Das Fenster, das der Umzugswagen nicht passieren konnte · B2

/ˈvɛkən/

jemanden aufwecken

Okay ich komme sofort. Aber bitte weckt sie nicht auf. Sie ist sehr... schwierig wenn sie schläft. Das ist wirklich ernst. Einmal hat sie mich um drei Uhr morgens gebissen. Tschüss.

Deine Katze schläft in meiner Wohnung · A1

/ˈzɪŋkən/

nach unten sinken

Zwei ruhige Schritte. Nina beugt sich zu Hildegard Brenner und flüstert etwas. Hildegard runzelt die Stirn, schüttelt kurz den Kopf. Nina legt eine Hand auf ihren Arm — sanft, aber bestimmt. Hildegard lässt das Handy sinken.

Die Beerdigung läuft live auf Facebook · B1

/aktualiˈziːʁən/

Aktualisierungen

Lena antwortet nicht mehr. Sie öffnet ihre Laptop-Dateien, aktualisiert ihren echten Lebenslauf ein letztes Mal — und schickt ihn an Stefan Kroll.

Mein Name steht auf deiner Bewerbung · B1

/ˈʔaɪ̯nɡəˌtʁaːɡən/

registriert oder erfasst

Wartet mal, vielleicht habe ich ein paar Rechnungen noch nicht eingetragen?

Unsere Vereinskasse ist leer · A2

/ˈvaɪ̯tɐˌɡeːən/

weitergegangen (Partizip Perfekt)

Weitere Bedeutungen: weitergehen (Infinitiv)

Mara wäre weitergegangen, wenn nicht aus dem Spalt zwischen Tür und Rahmen der Geruch gequollen wäre: frisches Holz, Leim und etwas, das sie nicht benennen konnte — vielleicht Bienenwachs, vielleicht nur alte Wärme.

Der Umweg durch das Erzgebirge, der nicht im Fahrplan stand · B2

/ˈklɔpfn̩/

an etwas klopfen

Weitere Bedeutungen: schlagen oder pochen (von einem Herzen) · jemandem auf die Schulter klopfen

/bəˈlɔɪçtən/

beleuchtet

Foto einer vergilbten Rezeptkarte auf einem Holztisch, beleuchtet von einer Stehlampe, die Schrift gut lesbar.

Das Rezept meiner Oma ist ein NFT · B1

/fɛɐ̯ˈʃɛŋkən/

verschenkt

tobias. du hast für eine institution gesprochen ohne mandat und meine arbeit verschenkt.

Das Bild hängt im Rathaus · B1

/ˈʃlʊkən/

Ich habe Angst gehabt — Angst, dass mein Vater mich weniger liebt, wenn er es weiß.“ Sie schluckte.

Die Antwort gehört dem See · A2

/fɛɐ̯ˈzɪçɐn/

Dann vielleicht einfach: Ich behalte das Token, versichere Ihnen aber schriftlich, dass es sich um das kulturelle Eigentum Ihrer Familie handelt und niemals weiterverkauft wird.

Das Rezept meiner Oma ist ein NFT · B1

/ˈzɪçtən/

Dokumente oder Sammlungen überprüfen

Weitere Bedeutungen: Kandidaten sichten

Nora Fichtl hatte schon viele Nachlässe gesichtet – Wohnungen voller verblasster Korrespondenz, Keller mit Kartons, die nach altem Papier und verpassten Entscheidungen rochen.

Die Rechnung, die der Münchner Antiquar zweimal ausstellte · B2

/bəˈnɛnən/

etwas einen Namen geben

Weitere Bedeutungen: jemanden ernennen oder bestimmen

Mara wäre weitergegangen, wenn nicht aus dem Spalt zwischen Tür und Rahmen der Geruch gequollen wäre: frisches Holz, Leim und etwas, das sie nicht benennen konnte — vielleicht Bienenwachs, vielleicht nur alte Wärme.

Der Umweg durch das Erzgebirge, der nicht im Fahrplan stand · B2

/ˈpʁɛsən/

fest gedrückt

Der Mann saß in der ersten Reihe, eine dunkle Aktentasche fest auf dem Schoß gepresst, als wäre er nicht bei einem Sportfest, sondern bei einer geheimen Sitzung des Zentralkomitees.

Der Hammerwurf, den die DDR-Athletin verweigerte · B2

/fɛɐ̯ˈɡɪftn̩/

vergiftet (Partizip Perfekt)

Vielleicht, weil sie nicht wissen wollte, was ihre Mutter über den Streit dachte — den langen, hässlichen Streit ums Erbe, der die Familie seit Jahren vergiftet hatte.

Der Brief, den die Schwestern nie gemeinsam lasen · B2

/ˈaɪ̯nˌleːɡən/

ein gutes Wort einlegen

ich kenne jemanden beim kulturbüro, ich kann ein gutes wort einlegen, vielleicht gibt es eine kleine anerkennung...

Das Bild hängt im Rathaus · B1

/ˈaɪ̯nˌʃtɛkən/

einen Gegenstand hineinlegen oder hineinstecken

Als Lea die Karte einsteckte, sah sie eine kleine Zeile in blauer Tinte: „Manchmal braucht eine Familie einen kleinen Umweg.“ Niko wurde blass.

Die Postkarte ohne Briefmarke aus dem Spreewald · A2

/ˈaʊ̯fʁɛçtɐˌhaltən/

aufrechterhalten oder beibehalten

Manchmal, dachte Nora, ist das Schlimmste an einem Geheimnis nicht die Tat selbst, sondern die Erkenntnis, wie perfekt die Fassade über Jahre hinweg aufrechterhalten wurde.

Die Rechnung, die der Münchner Antiquar zweimal ausstellte · B2

/tsuˈzamənˌhaltn̩/

zusammengeklebt

Also, Leute — kurz und ehrlich. Ich mache das hier seit 34 Jahren. Ich habe viele Kämpfe verloren. Aber ich habe immer gewonnen, wenn wir zusammengehalten haben. Also: Maja macht die Demo. Tim schreibt den Artikel. Özlem macht die Petition. Und ich spreche persönlich mit jeder Spielerin. Jede von euch bringt Montag fünf Menschen mit. Das ist der Plan.

Der Sportplatz wird ein Parkhaus · A2

/ˈʁaʊ̯sˌɡeːən/

hinausgehen; hinausgeschickt werden

Also... ich weiß nicht genau, wie ich das sagen soll. Jonas hat die Liste schon vor vier Wochen gemacht, bevor die Einladungen rausgingen. Und... er hat mir damals gesagt, er schreibt dich auch rein. Aber ich glaube, er hat das einfach nicht gemacht. Ich dachte, du weißt das schon. Das tut mir echt leid, Mia.

Unser Klassentreffen hat eine Warteliste · B1

/fɛɐ̯ˈʁaɪ̯zən/

auf einer Reise

Mittwochabend. Nina ist allein in ihrer Wohnung. Ihr Mitbewohner ist für das Wochenende verreist. Sie sitzt auf dem Sofa, die Jacke noch an — da vibriert ihr Handy.

Er schreibt noch — aber woher kennt er mich? · B1

/ˈapˌʃɪkən/

gesendet

miriam... ich hab die mail grad abgeschickt. ich hab nach schriftlicher genehmigung gefragt, nach nachträglicher zahlung nach meinem normalen tagessatz, und nach einem namensschild am rahmen. und meinen anwalt hab ich in cc gesetzt. jetzt warten wir. ich bin... ich weiß nicht. erschöpft? ein bisschen wütend noch. aber auch – das bild hängt wirklich gut da, weißt du?

Das Bild hängt im Rathaus · B1

/yːbɐˈbʁʏkən/

eine Lücke überbrücken

Nicht die üblichen zwölf Minuten, die man mit einem schlechten Kaffee und halbherzigem Scrollen durch das Handy überbrücken konnte — nein, es hieß: anderthalb Stunden, Gleis 3, Grund unbekannt.

Der Umweg durch das Erzgebirge, der nicht im Fahrplan stand · B2

/ˈklaːɐ̯ˌkɔmən/

zurechtkommen; bewältigen

jonas das war fast ein witz. du wirst klarkommen 😭

Mila zieht aus · B1

/ˈaɪ̯nˌʃpʁɪŋən/

griff ein

Oh, die HU! Schön. 😊 Ich finde es toll, dass du so spontan eingesprungen bist — normalerweise melden sich neue Praktikanten vorher kurz bei der HR-Leiterin Frau Wolff.

Praktikum bei der falschen Firma begonnen · B1

/ˈskʁoːlən/

scrollt zurück

Maya liest die Nachricht dreimal. Sie antwortet nicht sofort. Stattdessen öffnet sie ihre Galerie und scrollt zurück zum 14. Februar. Voice memo, 23:47 Uhr. Sie drückt auf teilen.

Jemand singt mein Lied auf YouTube · B1

/ˈhɛmɐn/

finite Präsensform von „hämmern“, die mit einem Subjekt im Plural oder der Höflichkeitsform übereinstimmt

Sie hämmern den letzten Nagel.

Das offene Dach · A1

/ˈvaɪ̯tɐfɛɐ̯ˌkaʊ̯fn̩/

weiterverkauft

Dann vielleicht einfach: Ich behalte das Token, versichere Ihnen aber schriftlich, dass es sich um das kulturelle Eigentum Ihrer Familie handelt und niemals weiterverkauft wird.

Das Rezept meiner Oma ist ein NFT · B1

/ˈʃtɛmpl̩n/

gestempelt

Er stempelte die Ausweise mit einem Vermerk, der bedeutete, dass die Inhaber nicht zurückkehren durften – eine letzte symbolische Geste der Kontrolle in einem Moment, der jede Kontrolle längst überwältigt hatte.

Die Stille nach dem letzten Klingelton der Berliner Mauer · B2

/fastsiˈniːʁən/

Aber ich muss ehrlich sein — ich habe das Stück erworben, weil mich handgeschriebene Rezepte als kulturelle Artefakte faszinieren.

Das Rezept meiner Oma ist ein NFT · B1

/ˈapˌʃtamən/

von jemandem abstammen

Also... ich weiß nicht warum ich das als Sprachnachricht schicke. Vielleicht weil es sich seltsam anfühlt, das zu tippen. Ich schicke Ihnen ein Foto. Aber ich möchte, dass Sie wissen — ich mache das nicht, weil ich einen Vater suche. Ich mache das, weil meine Mutter mir diese Entscheidung nicht mehr erklären kann. Und ich glaube... ich glaube, ich möchte einfach wissen, von wem ich abstamme. Das ist alles.

Zwei Väter, eine Geburtsurkunde · B1

/fɛɐ̯ˈʃʁɛŋkən/

verschränkte Arme (Zustand)

Weitere Bedeutungen: verschränkte die Arme (vergangene Handlung)

Ungefähr zweihundert Menschen stehen auf dem Rasen. Spielerinnen in grün-weißen Trikots halten selbstgemachte Schilder hoch. Eltern stehen Schulter an Schulter. Ein Kamerateam vom Regionalfernsehen filmt. Renate steht ganz vorne, die Arme verschränkt, den Blick ruhig Richtung Rathaus.

Der Sportplatz wird ein Parkhaus · A2

/ˈflyːstəʁə/

flüstern (1. Person Singular, Präsens)

Jonas ich flüstere das weil ich nicht will dass jemand hört — sie fragt jetzt ob ich mich bei der HR-Leiterin gemeldet habe. Was soll ich sagen?? Ich kenne keine Frau Wolff. Es gibt wahrscheinlich gar keine Nora auf ihrer Liste. Ich bin so erledigt.

Praktikum bei der falschen Firma begonnen · B1

/ˈheːbənt/

Heben

„Allein.“ „Mit einem Seil und einer Menge Zeit.“ Tobias stellte sich das vor — seine Tante, damals vielleicht fünfzig, schleifend, hebend, schwitzend, allein im Treppenhaus — und irgendetwas in seiner Tabellenwelt verschob sich ein wenig.

Das Fenster, das der Umzugswagen nicht passieren konnte · B2

/ˈʃlaɪ̯fənt/

ziehend; Schleppen

„Allein.“ „Mit einem Seil und einer Menge Zeit.“ Tobias stellte sich das vor — seine Tante, damals vielleicht fünfzig, schleifend, hebend, schwitzend, allein im Treppenhaus — und irgendetwas in seiner Tabellenwelt verschob sich ein wenig.

Das Fenster, das der Umzugswagen nicht passieren konnte · B2

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